„Von null auf zehn – das ist ein großartiges Ergebnis“, sagt Axel Drescher, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Ostsachsen, „und ein super Lohn, den die Aktiven für ihren starken Wahlkampf erhalten haben.“ In vielen Gesprächen haben die Kolleginnen und Kollegen in der Belegschaft – vor und hinter dem Werktor – für ihre Ziele geworben, für attraktive Löhne und Gehälter, für Lohngruppen oder Zuschläge und Mindestlohn. Vor allem aber wollten sie, das haben sie immer wieder betont, erstmals eine richtige Arbeitnehmervertretung am Standort etablieren.
Seit Ende Februar sind die Ziele, die die Metallerinnen und Metaller bei Birkenstock in Görlitz nach einer erfolgreichen Wahl verfolgen auch außerhalb des Werks zu lesen, denn große Plakate künden davon, welche Themen das Team IG Metall jetzt anpacken will.
Nach der Wahl, die am 10. März stattgefunden hat, wurde die Auszählung am 11. März mit Spannung erwartet. Das Ergebnis löste unter den aktiven Metallerinnen und Metallern große Begeisterung aus. 10 von 17 Plätzen bedeutet nicht nur, dass das Team IG Metall im neuen Gremium den Betriebsratsvorsitz übernimmt, sondern zudem dass die Zeichen mit dieser Mehrheit jetzt auch beim Schuhhersteller am Standort Görlitz eindeutig in Richtung bessere Arbeitsbedingungen weisen. „Das nächste Ziel haben unsere Aktiven fest im Fokus“, berichtet Axel Drescher, „einen Tarifvertrag, der für faire Konditionen sorgt.“ Die „Zeit für Veränderungen“ – so das Motto des Teams IG Metall – hat begonnen.
Von: kk