Leiharbeit Leihbeschäftigte erhalten ab 1. September 2,5 Prozent mehr Geld

In der Tarifrunde Leiharbeit Ende 2025 haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber darauf geeinigt, die Entgelte in der Leiharbeit bis April 2027 in drei Schritten zu erhöhen. Zum 1. September 2026 erfolgte nun der zweite Schritt.

Leihbeschäftigte erhalten ab 1. September 2,5 Prozent mehr Geld

3. September 2026 3. September 2026 vw


Nachdem die Entgelte für Leihbeschäftigte bereits zum 1. Januar 2026 um 2,99 Prozent angehoben wurden, steigen sie zum 1. September 2026 um weitere 2,5 Prozent. Zum 1. April 2027 erfolgt dann eine Erhöhung um weitere 3,5 Prozent. Der Stundenlohn in der Entgeltgruppe 1 (EG1) steigt damit zum 1. September 2026 auf 15,33 Euro und zum 1. April 2027 auf 15,87 Euro. Der Tarifvertrag Leiharbeit hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2027.

„Auch in der Leiharbeitsbranche verhandeln wir für unsere Kolleginnen und Kollegen bessere Arbeitsbedingungen“, sagt Axel Drescher, politischer Sekretär der IG Metall Ostsachsen. „Wir arbeiten weiter daran, die Leihbeschäftigten auf das Niveau unserer Betriebe zu bekommen. Das geht nur, wenn wir viele sind.“

Für die Tarifverträge der Leiharbeit verhandelt die IG Metall nicht allein, sondern mit allen DGB-Gewerkschaften als DGB-Tarifgemeinschaft. Ihr gegenüber steht der Gesamtverband der Perso­naldienstleister (GVP).

Durch den Tarifab­schluss erhöhen sich übrigens nicht nur die Entgelte, sondern auch die Sonderzahlungen Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sowie der Mitgliedervor­teil Leiharbeit. Grund dafür ist die bereits durchgesetzte Tarifdynamik. Das heißt, bei einer Tariferhöhung um X Prozent gibt es dann auch X Prozent mehr bei den Sonder- und Extrazahlungen.


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